Bronx

Geographie

Die Bronx ist der nördlichste der fünf Stadtbezirke von New York City und deckt sich mit Bronx County. Der Stadtbezirk hat eine Fläche von 148,7 km² und ist der einzige Stadtbezirk New Yorks, der auf dem Festland liegt. In der Bronx leben 1,35 Millionen Menschen.

Geschichte

Der Name “Bronx” erschien zum ersten Mal 1874, als ein Teil von Westchester County herausgetrennt und zu diesem neuen Bezirk gemacht wurde. Sie wurde nach Jonas Bronck, einem Auswanderer aus Schweden und 1639 erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt.

Die Bronx wurde ab den 1960er Jahren weltweit vor allem dafür bekannt, ein sozialer Brennpunkt mit hoher Kriminalitätsrate zu sein. Bandenkriminalität, Autodiebstahl, Drogen und Raubüberfälle waren tagsüber zumindest im südlichen Teil der Bronx (South Bronx) Alltag. Wie das gesamte New York, erfuhr auch die Bronx ab den 1990er Jahren einen erheblichen Rückgang der Kriminalität, so dass die Zustände der 1970er und 1980er Jahre heute weitestgehend Vergangenheit sind. So ging die Anzahl der begangenen Verbrechen in der Bronx von 1990 bis 2007 um 73% zurück, die Zahl der täglichen Raubüberfälle sank z.B. von 49 auf 13.

Wenig bekannt ist, dass im Stadtbezirk Bronx nicht nur Mietshäuser und Sozialwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen, sondern auch Wohnviertel des Mittelstandes wie Spuyten Duyvil liegen. Die Bronx kann als “Schlafstadt” für Manhattan bezeichnet werden, da sie bei über 1,3 Millionen Einwohnern selbst nur etwa 220.000 Arbeitsplätze und 87.000 Ein-Personen-Firmen aufweist.

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